Ricky King

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Künstlerinfo

Ricky King wurde am 12. März 1946 im baden-württembergischen Rastatt geboren. Im Alter von zwölf Jahren – Rock and Roll war angesagt – schenkten ihm seine Eltern seine erste akustische Gitarre, ein relativ preiswertes No-Name-Produkt für DM 49,00. Er brachte sich die ersten Griffe bei und spielte zu Schallplatten der seinerzeit populären Stars wie Peter Kraus oder Bill Haley. Aufgrund seines Interesses an Elektronik ließ er sich zum Radio-Techniker ausbilden. Zur gleichen Zeit schloss er sich seiner ersten Band an. 1962 wechselte er zu „The Fellows“. Die bis dahin von ihm benutzte akustische Gitarre passte jedoch nicht mehr in das Klangbild, das er sich vorstellte und so erspielte er sich mit der Band das nötige Geld für seine erste elektrische Gitarre. Die „Shadows“ aus England sorgten zu dieser Zeit für Furore mit ihrem neuen Gitarrensound und eroberten die Welt. Auch Hans, wie Ricky mit bürgerlichem Namen heißt, war wie so viele Gitarre spielende Jugendliche davon schlichtweg begeistert. 1964 stieg er bei der Gruppe „The Twenties“ ein und absolvierte, neben seiner beruflichen Tätigkeit als Radio-Techniker, ein Musik-studium an der Musik-Hochschule in Karlsruhe. Dort freundete er sich mit dem Saxophonisten Gerd Köthe an und wechselte zu der im Karlsruher Raum recht bekannten Gruppe „The Moonlights“, mit der er sehr viele Tanzveranstaltungen und Live-Auftritte in amerikanischen Clubs absolvierte. Die Gruppe war zu Gast in Rundfunksendungen und bei Talent-Wettbewerben. Zusammen mit dem Komponisten Gerd Köthe schrieb Hans den Song „Night-Work“, den „The Moonlights“ sogar als Single veröffentlichten. Fünf Jahre lang tourte die Band mehr oder minder erfolgreich durchs Land, bis sie sich schließlich auflöste.

1973 wurde Hans Mitglied der Rock-Formation „Joy Unlimited“, die unter dem Namen „Hit Kids“ auch kommerziell Musik machte und begann verstärkt als Studiomusiker zu arbeiten. So ist er auf vielen Aufnahmen deutschsprachiger Interpreten wie Paola, Roberto Blanco, Costa Cordalis, Mary Roos, Bata Illic und vielen anderen zu hören. Zusammen mit dem Produzenten Roland Heck und seinem alten Freund Gerd Köthe produzierte Hans 1976 seine erste eigene Langspielplatte mit neuen Versionen alter Gitarren-Instrumentals und ein paar eigenen Kompositionen, allerdings zu einer Zeit, als diese Art von Musik überhaupt nicht gefragt war, als die Musikszene einzig von Glam-Rock und Disco-Sounds bestimmt wurde. Das Debüt von Hans schien also alles andere als unter einem guten Stern zu stehen, zumal man ihm dazu auch noch einen Song aus Italien anbot, den die Brüder Guido und Maurizio de Angelis ein Jahr zuvor dort veröffentlichten, der jedoch völlig floppte. Doch Hans erkannte sofort das Hit-Potential, das in diesem Lied schlummerte. Er veredelte es mit seinem eigenen Gitarrensound und bat es auf das Album zu setzen und als erste Single auf den Markt zu bringen. Aus einer Reihe von Vorschlägen wurde für ihn der Künstlername „Cliff King“ ausgewählt und so erschien kurze Zeit später die Debüt-Single „Verde“. Ein knappes halbes Jahr später stand dieses Lied in den Top Ten der deutschen Verkaufscharts und auch das inzwischen veröffentlichte Debüt-Album „Cliff King Plays Fantastic Guitar Hits“ war ein absoluter Verkaufsrenner.

Doch „Cliff King“ konnte sich nicht lange über seinen Erfolg freuen, denn eine Namensdopplung zwang Hans zur Änderung seines Künstlernamens. Es war die Geburtsstunde von „Ricky King“. Kurz darauf erschien sein zweites Album „Golden Guitar Hits“ und die Single „Le Reve“, die wieder in die Top Ten einzog. Im gleichen Jahr erhielt Ricky als erster Instrumentalist überhaupt den begehrten Medienpreis „Goldene Europa“. Kein Wunder, dass er auch sein drittes Album „Mare“ nach dem bewährten (Erfolgs)-Strickmuster anfertigte, sprich „neue“ alte Gitarrenhits mit eigenen Songs zu kombinieren. Doch schon ein Jahr später bricht er mit diesem Konzept und setzt statt auf Re-Makes bekannter Gitarren-Hits auf internationale Hits und Evergreens, die er in seinem typischen Sound eingespielt. Und damit liegt er goldrichtig: Das Album „Die 20 schönsten Welt-Hits“ verkauft sich allein in Deutschland unglaubliche 800.000 Mal und erreicht damit Platinstatus.

Von da an ist kein Musikgenre mehr vor ihm sicher und das mit einem umwerfenden Erfolg. Mal schwebt er über die Klassikbühnen hinweg (Eine kleine Nachtmusik, Mondscheinsonate), reitet durch den Wilden Westen (High Noon, Bonanza), lässt Volkslieder und Traditionals Revue passieren (Greensleeves, Ave Maria), bedient sich an Film-Klassikern (Schiwago Melodie, Moon River) und verfeinert Chart-Hits (Yesterday, Lambada), Rock ’n’ Roll Hits (Shake, Rattle and Roll, Johnny B. Good) und Schlager-Evergreens (Rivers of Babylon, Spanish Eyes). Und immer öfter greift er nun selbst zur Feder und schreibt neue Songs für sich. Mit „Haley, Hey Louise“ (geschrieben von Dieter Bohlen) kann er den dritten Single Top Ten Hit für sich verbuchen, ein Erfolg, den bis heute kein anderer Instrumental-Solist toppen konnte. Und wenn Ricky King auf seine nunmehr über 30jährige Solokarriere zurück schaut, steht er mit fast 6 Millionen verkauften Tonträgern, exzellenten Chart-Notierungen, Gold- und Platinschallplatten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und zahlreichen Auszeichnungen wie „Goldenes Label“, „Goldene Stimmgabel“ oder „Goldene Europa“ unangefochten an der Spitze der deutschen Instrumentalisten. Er ist ein fantastischer, vielseitiger Vollblutmusiker, ein Entertainer der allerfeinsten Art. Er ist der „König der Gitarre“.

Diskografie

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Album

Ricky King

Sternenstaub

Kat.Nr. 170-438

Maxi-CD

Ricky King

Rosenmond

Kat.Nr. 161-176

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